Hier brechen jetzt neue Zeiten an! Warum?
Na, wenn die Nasa schon nach 50 Jahren eine bemannte (und befraute) Raumsonde Richtung Mond schicken kann, dann werde ich nun jeden Freitag - meinem #GedankenFreiFreitag (den Hashtag darfst Du gerne nutzen!) - etwas für Dich schreiben. Etwas Bewegendes, vielleicht zum Nachdenken, aber bestimmt auch lustig und manchmal etwas Spannendes.
Heute ist der dritte April, sagt mir mein Kalender.
Er ist analog. Ganz Oldschool zum Reinschreiben mit wahlweise Füller oder einem anders gearteten Stift, der gerade auf meinem Schreibtisch zu finden ist. Zur Abwechslung weiß ich sogar mal, welcher Wochentag heute ist. Es ist Freitag. Aber es ist nicht irgendein Freitag. Es ist Karfreitag.
Wochentags ist es manchmal mit der Orientierung nicht so einfach. Da kann man schon mal durcheinander kommen. Ihr kennt das ja sicher. Seit der Pandemie hat sich Vieles in meinem Leben geändert. Vom Gefühl her bin ich irgendwo im Nirgendwo des Homeoffice-Kinder-Haushalts-Dramas gestrandet, aus dem mich nur meine Geschichten und die kleinen Wesen befreien, die aus meinem Bleistift aufs Papier huschen.
Manche sind sehr bescheiden, lustig und liebenswert. Manche moppern, dass ich ihnen stante pede eine stupsigere Nase oder flauschigeres Fell malen soll. Und der ein oder andere Protagonist möchte lieber mit mir einen Kaffee trinken gehen, als sich von seinem Antagonisten drangsalieren zu lassen.
Das ganz alltägliche Künstler- und Autorinnenchaos.
Man kennt das ja.
Du nicht? Vielleicht bin ich an der Stelle mit etwas zu viel Phantasie gesegnet - vielleicht würde es auch den ein oder anderen Therapeuten interessieren - aber ich komm gut damit klar. UND: Was wäre das Leben nur ohne liebenswerte Spleens?
Meine Mutter behauptet ja, dass ich mit einem Stift in der Hand geboren wurde. Mütter sehen ja mit einem eher verklärten Blick auf ihre Brut, aber in diesem Fall ist es wohl so gewesen.
Denn es hat mich nie etwas so sehr ausgefüllt, wie das Abzutauchen in andere Welten aus Graphit, Acryl- oder Aquarellfarbe. Und wenn die Farbe wie Honig an meinen Fingern klebt, ist es am allerschönsten.
Im Laufe der Jahre sind zu den Zeichnungen die Buchstaben, Wörter und ganze Geschichten hinzugekommen. Es gibt doch nichts Schöneres, als in fremde (bei mir auch gerne mal magische) Welten einzutauchen, dem Alltagstrott zu entfliehen und die Ernsthaftigkeit durch ein Augenzwinkern einen Moment lang wegzublinzeln.
Der Mensch - also ich im speziellen - ist aber nicht zufrieden, wenn die Herausforderung fehlt. Also überlegte ich mir eine und fand sie im Gedanken-Frei-Freitag. Hier werde ich mir nun (fast) alles erlauben zu schreiben, was mich gerade bewegt. Im schönsten Fall interessiert es dich und du kontaktierst mich auf meinen Social Media-Profilen, um mir Fragen zu stellen oder mir zu sagen, dass Du beim Lesen die Welt um Dich vergessen konntest.
Apropos den Alltag vergessen... das kann ich tatsächlich am besten, wenn ich mir einen Disney-Film anschaue. Neeee! Nicht einen von dem modernen Schmu!! Mein absoluter und noch nie vom Sockel geschubster Disney-Klassiker ist und bleibt „Robin Hood”. (Dicht gefolgt von „Die Hexe und der Zauberer” - aber dieses Quentchen Awww-herrlich-seufz-Gefühl ist bei Robin Hood einfach stärker ausgeprägt.) Für alle, denen diese Filme völlig unbekannt sind (Asche über Euer Haupt!). Nicht nur die Geschichte ist so süß und charmant - es gibt einen Character in Robin Hood, der ein Link zu meiner absoluten Lieblings-Hörspiel-Reihe #diedreifragezeichen ist: der Schnuckel-Hase Skippy wird von dem noch sehr jungen Oliver Rohrbeck gesprochen!
Muss schon wieder grinsen, wenn ich daran denke.
So, aus gegebenem Wetteranlass gehe ich jetzt mit meinem Teepott auf die Couch und hole die DVD aus dem Schrank. (Kommt ja eh nichts Gescheites im Fernsehen.)
Ich bin dann mal in Camelot.
Ich hätte noch so viel zu erzählen, aber nächsten Freitag ist ja auch noch ein Tag.
Hab schöne Ostertage mit Deinen Lieben!
Herzlich,
Deine Stephy ❤︎
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Warum ich das mit dem Schreiben mache? Weil diese Wörter aus mir raus purzeln und es doch irgendjemanden geben muss, der sie auffängt, bevor sie auf den harten Boden der Realität knallen.
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